Homöopathie

Die Homöopathie ist ein Geschenk von dem deutschen Arzt Dr. Christian Friedrich Samuel
Hahnemann. Geboren am 10. April 1755 in Meißen und gestorben am 02.Juli 1843 in Paris.

Viele „klassische Homöopathen“ arbeiten nach dem „5. Organon der Heilkunst“. Meine
Vorgehensweise ist an den Niederschriften des „6. Organon der Heilkunst“ angelehnt.
Dieses wurde erst nach Hahnemanns Tod 1921 von Richard Hachl herausgebracht.

In diesem Werk, dass er zu Lebzeiten nicht mehr veröffentlichen konnte und erst nach dem
Verkauf seines Nachlasses in Richard Hachl einen Herausgebern fand, beschreibt er seine
neuesten Erkenntnisse.

Das Prinzip, „Ähnliches mit Ähnlichem“ zu heilen (similia similibus curentur), entstand schon
um 1790 herum. Doch zu seinen Anfängen war er sehr darauf bedacht, dass alles was er
sagte akribisch nachgemacht werden muss. Er experimentierte an sich und seiner Familie
mit den verschiedensten Mitteln. Er stellte fest, dass sich erst durch das Verreiben oder
Verschütteln von Substanzen, in dieser potenzierter Form, ihre ganze Heilraft und Wirkung
entfaltet. Eine seiner frühen bekanntesten Errungenschaften war die Erkenntnis, dass
Chinarinde alle Symptome von „Wechselfieber“ verursacht und somit gut gegen Malaria
eingesetzt werden kann.

Ein wesentlicher Unterschied zu seinen früheren Werken zeigt die Art der Potenzierung auf.
Er „erfand“ die Q- und LM-Potenzen. Außerdem schrieb er sehr deutlich, dass er vor
Potenzen mit einem hohen Anteil an Materie warnt (heute „Niedrigpotenz“ genannt) und
dringend den Einsatz von Potenzen mit niedrigem Anteil von Materie anrät (heute
„Hochpotenz“ genannt).

Dies ist einer der Hauptunterscheidung der klassischen Homöopathen, die nach dem
5. Organon ausgebildet wurden und denen, die wie ich, nach den Erkenntnissen des
6. Organons therapieren.

Ich setze die Homöopathie sehr gern als Ergänzung in den verschiedensten Krankheitsbereichen
ein. Ob es sich nun um Erkältungen oder Depressionen handelt. Sie hat in jedem Fall gute
Einsatzmöglichkeiten.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sagt, dass die Homöopathie alles kann. Oft braucht
der Körper noch auf anderen Ebenen Unterstützung, sei es zur Entgiftung oder bei
Rückenschmerzen...

Bleiben wir beim Thema Rückenschmerzen. Wenn jemand in unsere Praxis kommt und das
Kreuzbein oder Wirbel verschoben sind, dann ist für mich klar, dass ich immer zuerst
manuell nach Dorn und TBT vorgehe. Sollte jemand immer wieder mit den gleichen
Beschwerden in die Praxis kommen, dann lege ich demjenigen nahe, sich dem Thema, das
hinter seinen Beschwerden steht, zu stellen. Dank der „Dorntafel“ können die Patienten
selbst nachlesen, was erfahrungsgemäß in Zusammenhang mit den einzelnen Wirbeln steht.
Das sind für mich die Anhaltspunkte, die bereits auf die homöopathischen Mittel hinweisen,
die die betreffende Person braucht.